beziehungsstarke Eingewöhnung leicht gemacht

Online-Fortbildung für pädagogische Fachkräfte am 22. August 2020

Ein Szenario aus dem Betreuungsalltag …

Drei Kinder stürmen auf Sie zu, zwei Kinder klammern noch auf dem Arm ihrer Eltern, während sich in der Bauecke schon die ersten Kinder hauen, weil eins den Turm eingerissen hat. Eigentlich ist auch gleich Obstfrühstück oder Morgenkreis dran.
Sie sind gestresst, weil Sie nur zwei Hände für viel zu viele Kinder haben, die alle gleichzeitig begrüßt, ins Spiel begleitet oder getröstet werden sollen.
Was Sie ja gern tun würden, aber wie soll das gehen? Und wegen Corona ist eh alles anders.
Und schon steht das nächste Eingewöhnungskind an der Tür, was sie weinend in Empfang nehmen müssen.

Haben Sie diese Situation so oder so ähnlich schon mal erlebt?

Hallo, ich bin Stefanie von Brück und ich zeige Erzieher:innen und Tagespflegeeltern, wie sie viel weniger Stress und wieder mehr Freude im Beruf haben,
indem sie Kinder sanft eingewöhnen und starke Beziehungen zu ihnen und ihren Eltern aufbauen.

Wie wäre ein Kita-Start ohne Worst Case Szenario?

Der Schlüssel für einen entspannten Start in den Kita-Alltag liegt einer beziehungsstarken Eingewöhnung des Kindes.

Sie als Erzieher:in oder Tagespflegemutter:vater

  • sind mit weinenden Kindern nicht mehr überfordert,
  • diskutieren weniger mit Eltern darüber, wie die Eingewöhnung richtig läuft,
  • schaffen es mit Kindern umzugehen, die sich nicht nach dem bisherigen Schema F eingewöhnen lassen,
  • sorgen dafür, dass Sie sich selbst und alle Kinder Ihrer Gruppe langfristig wohlfühlen.

Die Eltern des neuen Kindes

  • machen sich weniger Sorgen und können leichter Loslassen,
  • haben mehr Vertrauen in Sie als Betreuer:in, was Ihnen die Arbeit erleichert,
  • werden friedlicher mit Ihnen kommunizieren, weil sie sich ernst genommen fühlen.

Das Eingewöhnungskind

  • weint weniger Tränen und muss sich bei der Abgabe nicht an Mama*Papa Festklammern,
  • hat keine Verlustängste, weil es Ihnen vertraut,
  • wird kooperativer sein, weil es eine stabile Beziehung zu Ihnen als Bezugsperson aufgebaut hat,
  • kann viel leichter zur Ruhe kommen und Mittagsschlaf machen,
  • wird fröhlich und frei Spielen, ohne sich „durch den Tag zu quengeln“.

„Erfolgreiche Eingewöhnung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, keine Einzelkämpferaufgabe.

Die Lösung liegt im Beziehungsdreieck.“

Stefanie von Brück

Sie möchten die Eingewöhnungen in diesem Sommer beziehungsstark gestalten?

Die Fortbildungsinhalte in der Übersicht:

das Beziehungsdreieck als Schlüssel erfolgreicher Eingewöhnungen
Bedürfnisse von Kindern, Eltern UND pädagogischen Fachkräften
Auswirkungen der Bedürfnisse auf den Eingewöhnungsprozess
das Geheimnis von Zeit, Klarheit und emotionaler Kraft

kritische Reflexion des Berliner Eingewöhnungsmodells

Team- und Zeitplanung für die Eingewöhnungssaison

der ideale Ablauf beziehungsstarker Eingewöhnung

praktische Umsetzungstipps

Wie viel Tränen sind normal?
Wie viel darf man trösten?

Raum für Fragen/Austausch in der Gruppe

Mythen rund um die Eingewöhnung

„Sanfte Eingewöhnung ist (fast) ohne Tränen, Stress und Widerstand möglich.
Sie sichert dauerhaft entspannten und leichten Alltag mit Kindern.

Die Lösung liegt darin, erst zu investieren und dann zu profitieren.“

Stefanie von Brück

Rahmenbedingungen für die Fortbildung „beziehungsstarke Eingewöhnung leicht gemacht“:

SAMSTAG 22. August 2020

  • Beginn 9:30 Uhr – Ende ca. 15:30 Uhr
  • 8 UE (entsprich einer 1-Tages-Fortbildung)
  • online LIVE über den Anbieter Zoom (Bedienungsanleitung wird zugesendet)
  • Online-Fortbildung mit Teilnahme und direktem, kollegialem Austausch
  • es ist KEIN Selbstlern-Programm!
  • Zertifikat bei erfolgreicher Teilnahme

FÜR Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter sowie Kita-Leitungen,
die derzeit im pädagogischen Betreuungsalltag arbeiten

NICHT geeignet für Eltern-Kind-Kursleiter:innen sowie Elternberater:innen.
NICHT geeignet für Eltern, die ihr Kind eingewöhnen wollen – dafür gibt es mein Happy Kita Start 1:1 Beratungsangebot

Warum ich das Thema „beziehungsstarke Eingewöhnung“ als Fortbildung anbiete:

Der Übergang von der Familie in die Kita oder Tagespflege ist ein besonderer Prozess, der viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Und oft mit so viel Kummer und Grabenkämpfen auf allen Seiten verbunden ist.
Eltern schieben die Verantwortung auf die Betreuer:innen, die „nicht gut genug“ mit ihrem Kind umgehen.
Pädagogische Fachkräfte schieben die Verantwortung auf die Eltern, die nicht loslassen können und viel zu hohe Ansprüche haben.
 

Und die Eingewöhnungs-Kinder? Die hängen mittendrin in einer neuen Umgebung, mit vielen noch unbekannten Kindern und Erwachsenen. Und dort sollen sie einerseits freiwillig und gern bleiben, anderseits möglichst wenig „gut mitlaufen“, denn es sind schließlich noch mehr Kinder da.

Ich glaube fest daran, dass starke Beziehungen und eine Begegnung auf Augenhöhe untereinander den Kita-Alltag für ALLE Beteiligten entspannter, stressfreier und friedlicher machen.

 

Ich verbinde in der Fortbildung all mein Fachwissen aus meiner langjährigen Berufserfahrung als Ausbilderin pädagogischer Fachkräfte, den Erfahrungen aus der Beratungsarbeit mit Müttern und meine Vision von beziehungsstarker Kita-Betreuung.